EU-Integration des Digitalen Produktpasses (DPP) beschleunigt sich: Übergangsphase für türkische Heimtextil-Exporteure gestartet
Im Rahmen der EU-Ökodesign-Verordnung (ESPR) läuft der Countdown für die ab 2027 verbindliche Infrastruktur des Digitalen Produktpasses (DPP). Türkische Exporteure müssen die Umstellung bis Juni 2026 vorantreiben.
Im Rahmen der EU-Verordnung über die umweltgerechte Gestaltung nachhaltiger Produkte (ESPR) ist die Einführung des Digitalen Produktpasses (DPP) zum wichtigsten Tagesordnungspunkt für die Heimtextil- und Vorhangbranche avanciert. Ab dem Jahr 2027 müssen sämtliche auf dem EU-Binnenmarkt vertriebenen Heimtextilien einen QR-Code oder NFC-Chip tragen, der den gesamten Lebenszyklus von den Rohstoffquellen der Garne bis zur Recyclingquote transparent dokumentiert.
Da über 60 % der jährlichen türkischen Heimtextilexporte im Gesamtwert von 4,8 Milliarden Dollar in die EU-Staaten fließen, gewinnt dieser Umstellungsprozess höchste Dringlichkeit. Seit Juni 2026 haben führende türkische Konzerne mit der technischen Infrastrukturanbindung begonnen; gleichzeitig werden staatlich geförderte Hilfspakete für kleine und mittlere Unternehmen gefordert. Es wird eindringlich davor gewarnt, dass Betriebe ohne digitalen Produktpass ab 2027 mit empfindlichen Zollabfertigungsblockaden an den europäischen Außengrenzen rechnen müssen.
Im Rahmen der EU-Ökodesign-Verordnung (ESPR) läuft der Countdown für die ab 2027 verbindliche Infrastruktur des Digitalen Produktpasses (DPP). Türkische Exporteure müssen die Umstellung bis Juni 2026 vorantreiben.









