Stäubli TF20 für Hersteller von Abstandsgeweben: 3D-Webtests in Deutschland

Stäubli hat mit seiner in Bayreuth ansässigen Einheit TWS seine mehr als 15-jährige 3D-Webkompetenz und die Webmaschinenplattform der TF-Serie vorgestellt und bietet Herstellern flexible Lösungen für die Industrialisierung.

TRTex-RedaktionKI-gestützte Zusammenstellung14. Oktober 2026 · 06:052 Min. LesezeitTRTex-Zusammenfassung
Stäubli TF20 für Hersteller von Abstandsgeweben: 3D-Webtests in Deutschland

Wie textile network berichtet, hat Stäubli die globale Expertise seiner Einheit Technical Weaving Systems (TWS), die sich auf 3D-Weben und fortschrittliche technische Weblösungen konzentriert, sowie sein Portfolio an TF-Webplattformen vorgestellt. Das Unternehmen erklärte, dass es in seinem Kompetenzzentrum im deutschen Bayreuth sämtliche 3D-Webprozesse von der Forschung und Entwicklung bis zur Industrialisierung unter einem Dach bündelt und Herstellern mit mehr als 15 Jahren Erfahrung flexible Produktionsmöglichkeiten bietet.

Im vorgestellten Maschinenportfolio sticht das Hochgeschwindigkeitsmodell TF20 hervor, das für industrielle Verbundwerkstoffe und Abstandsgewebe einen doppelten Schusseintrag mit berührungsloser Schussübergabe bietet. Die Webmaschinen TF30 und TF38, die sowohl die Starrgreifer- als auch die Schützentechnologie unterstützen, sind so positioniert, dass sie sich an unterschiedliche Materialstrukturen anpassen. Bei der Fachbildung werden die Jacquardmaschine LX2494 für schwerste 3D-Lasten, UNIVAL100 für komplexe technische Strukturen sowie die schweren Schaftmaschinen 4020 und 2688 für anspruchsvolle Prozesse unter hoher Last angeboten. Andreas Schnabel, Leiter Forschung und Entwicklung bei TWS, erklärte, dass Hersteller mit einer einzigen Webplattform beim Übergang von der Entwicklungsphase zur industriellen Produktion Prozessstabilität und langfristige Flexibilität gewinnen.

Hintergrund

Das Kompetenzzentrum in Bayreuth beherbergt neben Anwendungstechnik, Maschinenanpassung und eigenen Fertigungskapazitäten ein spezielles Testzentrum, das Machbarkeitsstudien ermöglicht. Stäubli zufolge können Webereien diese Infrastruktur nutzen und dabei ihre Unabhängigkeit bei der Entwicklung eigener Prozesse und Gewebearchitekturen bewahren. Die Systeme decken Luft- und Raumfahrt, Verteidigung, kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe (CFRP) und keramische Matrix-Verbundwerkstoffe (CMC) sowie hochfeste Industriegewebe ab.

Warum es wichtig ist

Für traditionelle Hersteller von Heimtextilien, Möbelstoffen und technischen Geweben eröffnen mehrdimensionale Gewebestrukturen und Abstandsgewebe den Weg in technische Segmente mit hoher Wertschöpfung. Flexible Webmaschinenkonfigurationen verringern die Notwendigkeit, für jede neue Gewebestruktur von Grund auf in eine Spezialmaschine zu investieren, und helfen Herstellern so, das Investitionsrisiko unter Kontrolle zu halten.

Was Mitglieder tun können

Hersteller, die technische Möbelstoffe und Abstandsgewebe entwickeln, können die Möglichkeiten für Machbarkeitsstudien und Prototypenentwicklung prüfen, die das Testzentrum in Bayreuth bietet. Durch die Bewertung der Flexibilitätskriterien von doppeltem Schusseintrag oder Jacquard- und Schaftsystemen für hohe Lasten im bestehenden Maschinenpark lässt sich eine langfristige Modernisierung planen.

Dieser Inhalt wurde mit KI-Unterstützung aus der angegebenen Quelle zusammengestellt — textile network (DE/EN — ev tekstili, Heimtextil çevresi). (EU 2024/1689 Art. 50)

Ähnliche Nachrichten